VERANSTALTUNGSARCHIV

KOSMOPOLEN. Auf der Suche nach einem europäischen Zuhause.

Buchvorstellung und Gespräch mit Artur Becker und Dietmar Nietan

mit einem Grußwort von Dr. Rainer Weiss

am Mittwoch, den 11. Mai 2016 um 19 Uhr


In diesem Jahr feiern wir das 25. Jubiläum des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrages. Zeitgleich ist das vielschichtige Verhältnis der beiden Länder durch ein verstärktes Aufkommen nationalstaatlicher Interessen in Europa und die Flüchtlingssituation auf eine erneute Probe gestellt. Mit „Unter Freunden sagt man sich die Wahrheit“, formuliert Dietmar Nietan, Bundesschatzmeister der SPD und Vorstandsvorsitzender der Deutsch-Polnischen Gesellschaft eine entscheidende Maxime für das Verhältnis der Nachbarländer. Doch was macht diese besondere Freundschaft zwischen Polen und Deutschland wirklich aus? Autor Artur Becker, der in Polen geboren wurde und seit 1985 in Deutschland lebt, gilt bei seinen Lesern als großer Erzähler. In Gedichten, Prosawerken und Essays setzt er sich umfangreich mit den polnisch-deutschen Beziehungen auseinander. In seinem neuesten Werk Kosmopolen zeigt Artur Becker in unterschiedlichsten Dialogen der beiden Länder einen Weg aus der vermeintlichen Erbfeindschaft auf und zeichnet dabei den Entstehungsprozess einer gemeinsamen europäischen Identität nach. Wir laden Sie herzlich zu dieser besonderen Buchvorstellung ein. Mit dabei:

ARTUR BECKER ist polnisch-deutscher Autor. Er schreibt Romane, Erzählungen, Gedichte und Aufsätze. Für sein Wirken wurde er mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis der Robert Bosch Stiftung (2009) und dem DIALOG-Preis der Deutsch-Polnischen Gesellschaft (2012).

DIETMAR NIETAN ist Bundesschatzmeister der SPD, Abgeordneter des Deutschen Bundestages und Vorstandsvorsitzender der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Bundesverband e.V.

DR. RAINER WEISS ist verlegerischer Geschäftsführer bei weissbooks.w.

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Rüdiger Fikentscher - Kulturen in Europa.

Lesung und Gespräch mit Rüdiger Fikentscher, Wofgang Thierse und Klaus-Jürgen Scherer

am Dienstag, den 1. März 2016 um 18:30 Uhr

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Ingrid Fricke: Franz Künstler (1888-1942). Eine politische Biographie

Buchvorstellung und Gespräch mit Ingrid Fricke, Jan Stöß und Siegfried Heimann

am Donnerstag, den 11. Februar 2016 um 18:30 Uhr im Willy-Brandt-Haus

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Olaf Schwencke: Europa. Kultur. Politik. Die kulturelle Dimension im Unionsprozess.

Buchvorstellung und Gespräch mit Olaf Schwencke, Axel Schäfer und
Thorsten Schäfer-Gümbel

Olaf Schwencke hat die europäische Kulturpolitik von Beginn an geprägt. Sein neuestes Buch enthält eine Auswahl von Artikeln aus mehr als zwanzig Jahren zu seinem Lebensthema, einem Europa als Kultur- und Wertegemeinschaft.

Europa wird keine Zukunft haben als nur neoliberaler Wirtschaftsraum und ist durch seine nationalen Egoismen gefährdet. Europa muss sich auf seinen kulturellen Reichtum besinnen, seine kulturelle Vielfalt entfalten und seine – vielfach gefährdete - demokratische Kultur verteidigen.

Angesichts von Finanz- und Wirtschaftskrise, Austeritätspolitik und Flüchtlingsströmen, sowie rechtsnationalen und antidemokratischen Entwicklungen fragt Olaf Schwencke: Wie wird man Europäer, und wie wird man Demokrat?

Darüber diskutieren:

Professor Dr. OLAF SCHWENCKE, MdB/MdEP a.D., Initiator der Kulturpolitischen Gesellschaft, ist u.a. Präsident der Deutschen Vereinigung der Europäischen Kulturstiftung (ECF) für kulturelle Zusammenarbeit in Europa und Professor für Kulturwissenschaften in Wien und Berlin.

AXEL SCHÄFER, MdB, ist stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion und zuständig für den Bereich Angelegenheiten der Europäischen Union sowie Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

THORSTEN SCHÄFER-GÜMBEL ist stellvertretender Parteivorsitzender der SPD und neuer Vorsitzender des Kulturforum der Sozialdemokratie.

am Donnerstag, den 5. November 2015 um 18:00 Uhr

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Raiko Hannemann: Die unerträgliche Leichtigkeit des Vorurteils. Zu einer Funktionalisierung des historischen Antisemitismus im gegenwärtigen Geschichtsdiskurs.

Buchvorstellung und Gespräch mit Raiko Hannemann, Helga Grebing und Richard Saage

In der Tradition von Engels Klassiker "Anti-Dühring" setzt sich Raiko Hannemanns Essay mit der Publikation "Warum die Deutschen? Warum die Juden?" des Historikers Götz Aly auseinander.
Unter anderem analysiert und widerlegt er Alys narrative Verzahnung von Antisemitismus mit Sozialismus und Sozialdemokratie. Hannemann konfrontiert Thesen und Methodik Alys mit Diskursen aus Kritischer Theorie, Utopie- und Antisemitismusforschung. Dabei geht es auch um Funktion und Wirkung von Historiographie im Kontext aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen.

RAIKO HANNEMANN ist Historiker und freier Autor. Er arbeitet u.a. zu den Gebieten NS-Geschichte, Geschichte der Moderne und Antisemitismusforschung.

HELGA GREBING ist Historikerin und emeritierte Professorin mit den Schwerpunkten Sozialgeschichte und Geschichte der Arbeiterbewegung.

RICHARD SAAGE ist emeritierter Professor für Politische Theorie und Ideengeschichte. Seine Themenbereiche sind u.a. Sozialutopien und Theorien über den Faschismus.

Am Donnerstag, den 27. August 2015 um 19:00 Uhr


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REDEN SCHREIBEN WIRKEN und ganz nebenbei ein besserer Mensch werden.

Buchvorstellung und Gespräch mit Markus Franz und
Peer Steinbrück



"... und ganz nebenbei ein besserer Mensch werden". Was soll denn das? Ich will doch nur lernen, besser Reden zu schreiben. Tja, sagt Autor Markus Franz: das eine ist ohne das andere nicht zu haben. Dafür geht es um zu viel. Von der Rede hängt ab, ob der Redner als Bürokrat, Oberlehrer, eitler Sack oder einfach nur als Langweiler wahrgenommen wird. Oder ob als aufgeschlossen, klug und unterhaltsam, eben als ein guter Typ. Das Handwerk des Schreibens ist zwar wichtig, und es wird in diesem Buch anregend gelehrt. Sie bekommen zudem eine Fülle von Tipps, um das Publikum zu interessieren. Aber eine wirklich gute Rede lebt von der Persönlichkeit des Redners. Und davon, was er bereit ist, zu leisten. Strengen Sie sich also an, beim Stoffsammeln, beim Nachdenken und beim Schreiben. Seien Sie wahrhaftig, denn nur so werden Sie wahr genommen. Wagen Sie etwas, damit die Rede wirkt. Drücken Sie sich verständlich aus, statt elitär. Und unterstehen Sie sich, zu langweilen. Beherzigen Sie dabei, dass Menschen vor allem an Menschen interessiert sind. Reden Sie also als Mensch, über Menschen, für Menschen.


MARKUS FRANZ ist Autor, Journalist und ehemaliger Leiter des Redenschreiberteams von Kanzlerkandidat Peer Steinbrück und SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles. Er trainiert seit 16 Jahren Journalisten, Pressesprecher und Politiker in kreativem Schreiben.

PEER STEINBRÜCK, MdB, war von 2005 bis 2009 Bundesfinanzminister und bei der Bundestagswahl 2013 Kanzlerkandidat der SPD.


Am Montag, den 29. Juni 2015 um 19:00 Uhr





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Der Jude mit dem Hakenkreuz.
Meine deutsche Familie

Buchvorstellung und Gespräch mit Lorenz S. Beckhardt und
Dagmar Mensink



Erst als junger Erwachsener erfährt der katholisch erzogene Lorenz Beckhardt von seiner jüdischen Herkunft – und begibt sich in die detailgenaue Recherche seiner Familiengeschichte.
Entlang der Biographie des Großvaters Fritz, hochdekorierter Pilot im Ersten Weltkrieg, Patriot und Militarist, beschreibt Beckhardt, wie die Familie die perfiden Phasen des nationalsozialistischen Vernichtungsplans durchläuft: schrittweise Entrechtung, Berufsverbot, vollständige Enteignung, Internierung. Und dann doch noch das knappe Entkommen ins englische Exil. Beckhardts Geschichte berichtet von den bitteren Enttäuschungen des liberal-aufgeklärten deutschen Judentums, die auch in der Nachkriegszeit fortgeschrieben werden. So folgt Fritz Rückkehr aus England der demütigende Kampf um Entschädigung und Rückerstattung mit einer überaus kleinlichen und von den alten Tätern durchsetzten Bürokratie.
Nicht zuletzt erzählt „Der Jude mit dem Hakenkreuz“ vom Versuch eines israelkritischen Linken, ein eigenes Verhältnis zu seiner jüdischen Identität zu finden.

LORENZ S. BECKHARDT ist Diplom-Chemiker und Journalist, Autor und Reporter. Er arbeitet als leitender Redakteur beim Westdeutschen Rundfunk Köln.

DAGMAR MENSINK leitet das Referat Kirchen und Religionsgemeinschaften beim Parteivorstand der SPD. Sie ist Mitglied des Gesprächskreises Juden + Christen beim Zentralkomitee der deutschen Katholiken.

Am Dienstag, den 23. Juni 2015 um 19:00 Uhr




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Fritz Sternberg: Der Dichter und die Ratio - Erinnerungen an Bertolt Brecht.
Die Geschichte einer streitbaren Freundschaft. Herausgegeben und kommentiert von Helga Grebing.

Buchvorstellung und Gespräch mit Helga Grebing und B. K. Tragelehn

Zwanzig Jahre währte die freundschaftliche Auseinandersetzung zwischen dem marxistischen Theoretiker Fritz Sternberg und dem Dramatiker Bertolt Brecht um die historischen, politischen und ästhetischen Bedingungen eingreifender Gegenwartsdramatik und die Frage, wie das Theater zum Kampf gegen den Nationalsozialismus beitragen kann.

Fritz Sternbergs 1963 erstmals veröffentlichten Erinnerungen an diese streitbare Freundschaft wurden jetzt von der Historikerin Helga Grebing neu herausgegeben.

Am Donnerstag, den 13. November 2014 um 19:00 Uhr




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Natürlich wachsen. Erkundungen über Mensch, Natur und Wachstum aus kulturpolitischem Anlass.

Buchvorstellung und Diskussion mit den Autorinnen Edda Rydzy und Monika Griefahn.



Monika Griefahn und Edda Rydzy gehen der Frage nach, welche Beiträge Kulturpolitik zum Verhältnis Mensch-Natur leisten kann. Unter anderem wird "Nachhaltigkeit" als Denk- und Handlungsfeld aus mehreren Blickwinkeln beleuchtet, die Bedeutung von Kultur und Kulturpolitik untersucht sowie das Dreieck von Natur, Kultur und Produktion als notwendiger Denkansatz dargestellt. Aus den Untersuchungen werden anschließend strategische kulturpolitische Potenziale und Ansatzpunkte
zur Gestaltung der Mensch-Natur Verhältnisse abgeleitet.

MONIKA GRIEFAHN leitet das Institut für Medien-Umwelt-Kultur in Buchholz und ist als Direktorin des Bereichs Umwelt und Gesellschaft bei einem Kreuzfahrtunternehmen in Rostock tätig.
Von 1990 - 1998 war sie Umweltministerin des Landes Niedersachsen.

EDDA RYDZY arbeitet als Autorin in Berlin.



Am Donnerstag, den 4. September 2014 um 19:00 Uhr



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Debatte nach der Europawahl – Analysen zur europäischen Zukunft

Buchvorstellung und Gespräch mit Helga Grebing und
Gregor Fitzi.



Die Halbjahreszeitschrift perspektiven ds beschäftigt sich in ihrer neuesten Ausgabe mit „Europa am Scheideweg“. Autoren der aktuellen Ausgabe sind u.a.: Gregor Fitzi, Heinz J. Bontrup, Udo Bullmann / Caroline Somnitz, Dierk Hirschel, Michael Fischer, Andreas Maurer, Werner Wobbe und Klaus Faber.
Nach Vorstellung der Zeitschrift durch Herausgeber Tobias Kühne spricht Helga Grebing zu Internationalismus und Europaverständnis in der Geschichte von Arbeiterbewegung und SPD.
Anschließend stellt Gregor Fitzi (Florenz) Thesen zum Populismus und zur Demokratischen Linken in Italien und Europa vor.


PROF. DR. HELGA GREBING ist Historikerin und emeritierte Professorin mit den Schwerpunkten Sozialgeschichte und Geschichte der Arbeiterbewegung.

PROF. DR. GREGOR FITZI: Privatdozent für Allgemeine Soziologie an der Universität Potsdam; zahlreiche Veröffentlichungen zu philosophischen und politischen Debatten in Italien.



Am Donnerstag, den 3. Juli 2014 um 18:00 Uhr


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Stauffenbergs Gefährten. Das Schicksal der unbekannten Verschwörer.

von Antje Vollmer und Lars-Broder Keil

Buchvorstellung und Gespräch mit den Autoren Antje Vollmer, Lars-Broder Keil und dem Vorsitzenden des Kulturforum der Sozialdemokratie Wolfgang Thierse

Das Attentat auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944 wird vor allem mit dem Namen Stauffenberg verbunden. Viele andere der damals beteiligten Widerständler haben im Vergleich dazu bis heute nicht die ihnen gebührende Würdigung erfahren. In zehn Porträts stellen die beiden Autoren einige dieser Widerstandskämpfer vor, beschreiben deren Handeln und Beweggründe sowie das Schicksal ihrer Familien. So erweitern sie den Blick auf die durchaus unterschiedlichen Ursprünge des Widerstands gegen den Nationalsozialismus. Für das Buch haben sie zudem den letzten noch lebenden Teilnehmer am Attentat, Ewald-Heinrich von Kleist, interviewt.

ANTJE VOLLMER ist promovierte Theologin und war viele Jahre Bundestagsabgeordnete für Bündnis 90/Die Grünen. Von 1994 bis 2005 amtierte sie als Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages.

LARS-BRODER KEIL ist Redakteur im Ressort Innenpolitik der WELT-Gruppe und beschäftigt sich intensiv mit zeitgeschichtlichen und literaturhistorischen Themen.


Am Donnerstag, den 29. August 2013 um 19:00 Uhr


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Wolfgang Abendroth und der "reale Sozialismus". Ein Balanceakt.

von Uli Schöler


Buchvorstellung und Gespräch mit dem Autor Uli Schöler, Helga Grebing und Wolfgang Thierse, Vorsitzender des Kulturforum der Sozialdemokratie

Das Werk des wirkungsmächtigen linken Politologen Wolfgang Abendroth (1906 - 1985) wird hier erstmals in Hinblick auf seine Haltung zum System des "realen Sozialismus" untersucht. Von der frühen "linkskommunistischen" Prägung über die Abwendung vom organisierten Kommunismus und der scharfen antitotalitären Kritik am Stalinismus bis hin zur kritischen Sicht des "realen Sozialismus" in den späten Jahren läßt sich der Wandlungsprozeß im Werk des Vordenkers der Neuen Linken verfolgen. Uli Schöler legt eine so quellengesättigte wie differenzierte Darstellung zu Abendroths Werk vor.

Prof. Dr. ULI SCHÖLER ist Jurist und Politikwissenschaftler und lehrt nebenberuflich Politikwissenschaften am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin. Zahlreiche Veröffentlichungen, unter anderem als Mitherausgeber der Gesammelten Schriften Wolfgang Abendroths.

Prof. Dr. HELGA GREBING ist Historikerin und emeritierte Professorin mit den Schwerpunkten Sozialgeschichte und Geschichte der Arbeiterbewegung.


Am Montag, den 6. Mai 2013 um 19:00 Uhr


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Alternde Volksparteien - Neue Macht der Älteren in CDU und SPD?

von Bettina Munimus


Buchvorstellung und Gespräch mit Franz Müntefering und Bettina Munimus

Begrüßung: Wolfgang Thierse, Vorsitzender des Kulturforum der Sozialdemokratie



Wie sieht Politik für die Zukunft in alternden Gesellschaften von alternden Parteien aus?
Die Volksparteien schrumpfen nicht nur, sie überaltern zunehmend durch "Unterjüngung". Im Jahr 2012 war die Hälfte der Mitglieder in beiden großen Parteien über 60 Jahre alt, der Anteil der unter 30-Jährigen lag bei unter acht Prozent. Besonders in der SPD besteht das Gros der Mitglieder aus jenen damals jungen Leuten, die in den 1960ern und 1970ern in die Partei strömten und weiterhin ihr Bild prägen.
Folgt der großen Zahl eine Macht der Älteren?

BETTINA MUNIMUS (Jg. 1980), Politikwissenschaftlerin, promovierte an den Universitäten Kassel und Göttingen, untersucht in ihrer Studie den altersstrukturellen Wandel aus drei Perspektiven: Senioren als Mandatsträger und Funktionäre, als Mitglieder der parteieigenen Seniorenorganisationen und als engagierte Mitglieder der Partizipationskohorten der 1960er/1970er Jahre an der Parteibasis. Die Betrachtung mündet in die These einer antizipierten Macht der Älteren.

FRANZ MÜNTEFERING (Jg. 1940), MdB, ehemaliger Parteivositzender der SPD.


Am Donnerstag, den 21. Februar 2013 um 19:30 Uhr


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In den Mühlen der Ebene. Unzeitgemäße Erinnerungen.

von Dietmar Keller


Einladung zur Buchvorstellung


mit Wolfgang Thierse, Vorsitzender des Kulturforum der Sozialdemokratie


"Letzten Endes wollte ich Ideale durchsetzen, die dieses System zwar postuliert hatte, die jedoch mit ihm unvereinbar waren". Dietmar Keller

Im Gespräch zwischen Dietmar Keller und Wolfgang Thierse wird es um Kulturpolitik in der DDR gehen, um Kultur und Politik in der Wendezeit, die Rolle von SED und PDS vor und nach 89, um Ideale und Verantwortung, um Karriere und Nischen, um Anpassung und Wahrheiten - um unterschiedliche und manchmal auch gemeinsame Erinnerungen.

Dietmar Keller war von 1984 bis 1988 stellvertretender Kulturminister der DDR, 1988 bis 1989 Staatssekretär im Kulturministerium und von November 1989 bis März 1990 in der Modrow-Regierung Minister für Kultur. Von 1990 bis 1994 war Keller Mitglied des Deutschen Bundestags.


Am Dienstag, den 20. November 2012 um 19.30


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Sprachbilder und Sprechblasen. Heitere und ernste Überlegungen eines Sachsen zum Thema Muttersprache.

von Ralf Bachmann

Buchvorstellung


mit Ralf Bachmann und Wolfgang Thierse, Vorsitzender des Kulturforum der Sozialdemokratie


Sprache ist Eigentum des Volkes und entzieht sich staatlichen wie gesetzlichen Regelungen. Ralf Bachmann meditiert humorvoll über die Sprachschnitzer anderer, seziert die deutsche Sprache der Gegenwart, der DDR, des Dritten Reiches und der Exiliteratur.


Am Montag, den 23. April 2012 um 19.30


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Alfred Döblin.
Eine Biographie

Buchvorstellung und Lesung


mit Wilfried F.Schoeller und Wolfgang Thierse, Vorsitzender des Kulturforums der Sozialdemokratie



Wilfried F. Schoeller legt die erste umfassende Biographie über Alfred Döblin, bekannt als Autor von „Berlin Alexanderplatz“, vor. Das Werk Schoellers zeigt einen Menschen, der als Arzt und Künstler, als Jude und Katholik, als Patriot und Sozialist in die Tragödien des 20. Jahrhunderts hineingezogen wurde. Die Biographie führt die vielen, oft widersprüchlichen Facetten dieses Lebens vor und zeigt, was es in Döblins erzählerischem Kosmos noch zu entdecken gibt.

Wilfried F. Schoeller, 1941 geboren, lehrte als Professor für Literatur des 20. Jahrhunderts Literaturkritik und Medien an der Universität Bremen und war von 2002 bis 2009 Generalsekretär des P.E.N.-Zentrums Deutschland.



Am Dienstag, den 24. Januar 2012 um 19.00 Uhr


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KOMMUNISMUSKRITIK IM WESTLICHEN NACHKRIEGSDEUTSCHLAND.
Franz Borkenau
Richard Löwenthal
Ossip Flechtheim

Buchvorstellung und Gespräch mit Mario Keßler


Gemeinsam mit Helga Grebing wird sich der Autor auf die Spuren von Franz Borkenau, Richard Löwenthal und Ossip Flechtheim begeben und die wechselvolle Geschichte dieser "wichtigsten aus dem Exil zurückgekehrten Kommunismusforscher ihrer Generation" beleuchten. Es darf eine spannende Diskussion erwartet werden, durch die Klaus Jürgen-Scherer führen wird.

PROF. DR. MARIO KEßLER ist am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam tätig und lehrt Neueste Geschichte und Zeitgeschichte an der Universität Potsdam.
Gastprofessuren führten ihn u.a. an die Columbus State University und an die Harvard University, Cambrigde.

PROF. DR. HELGA GREBING ist Historikerin und emeritierte Professorin mit den Schwerpunkten Sozialgeschichte und Geschichte der Arbeiterbewegung.

DR. KLAUS-JÜRGEN SCHERER ist Geschäftsführer des Kulturforums der Sozialdemokratie.


Am Donnerstag, den 23. Juni 2011 um 19.30 Uhr


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MONDFAHRTEN.
Reisen in die Seele eines unterbelichteten Planeten namens USA

Buchvorstellung und Lesung mit Markus Franz

Moderation: Niels Annen
Musikalische Begleitung: Julia Antonia


"In diesen Mondfahrten geht es weniger um die vergänglichen Präsidenten und Politiker, als um die unverwüstliche Kultur des Landes der Planwagenfahrer, denen nicht einmal der Mond zu weit weg erscheint."


MARKUS FRANZ, Journalist und Autor, war von 2007 bis 2010 Sozialattachè an der Deutschen Botschaft in Washington.Er bereiste 30 der 50 US-Bundesstaaten und berichtete über die soziale Lage des Landes.

NIELS ANNEN ist Historiker und seit 2010 Senior Transatlantic Fellow beim German Marshall Fund in Washington.

JULIA ANTONIA ist Malerin und Violinistin, sie lebt und arbeitet in Berlin. Die MONDFAHRTEN sind mit ihren Bildern illustriert.


Am Dienstag, den 14. Juni 2011 um 18.00 Uhr


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